
Je näher der September kam, desto unruhiger wurden die Imkerinnen und Imker mit Gefolge, stand doch wieder der „Bienen-Ausflug“ am Programm. Dieses Mal führte uns die Reise in den Norden, ganz genau in das Mühlviertel und nach Südböhmen. Zeitig in der Früh ging es los und spätestens bei der obligatorischen Kaffee- und Kuchenpause waren aber alle munter. Da wurde dank unserer Damen wieder geschlemmert und genossen. Zügig fuhren wir dann in Südböhmen ein, damit wir pünktlich auf unserem „Kreuzschiff“ über den Lipno-See fahren konnten. Da hatten wir dann auch das sprichwörtliche Reiseglück, denn der angekündigte Regen für das ganze Wochenende hörte allmählich auf und getraute sich auch den Rest unserer Reise nicht mehr hervor. Bestens versorgt über ein reichliches Bordbuffet wurde gleich einmal für gute Stimmung gesorgt. Nicht weit vom Stausee entfernt ist äußerst idyllisch gelegen das Kloster Vissy Brod, wo wir eine hochinteressante Führung erlebten. Dann reisten wir wieder in Österreich ein, denn Freistadt war unser abendliches Ziel. Schnell eingecheckt und ein wenig die Altstadt genossen trafen wir uns schließlich im Goldenen Hirschen, wo wir uns kulinarisch in der Mittelalter begaben. Ungewöhnliche, aber sehr leckere Speisen wurden uns da in einem altehrwürdigen Rahmen kredenzt und so war es nur allzu gut, dass wir uns anschließend bei der Nachtwächterführung auch noch etwas bewegen konnten.
Der zweite Tag war ganz und gar der beeindruckenden K & K – Stadt „Krumau“ gewidmet, welche wir tatsächlich ausgiebig genießen konnten. Wir wurden in zwei Gruppen von echten Kennern durch die Gassen geführt und konnten so viel historisches nicht nur mit den Augen genießen sondern auch durch die Erzählungen erfahren. In dieser wunderschönen Stadt hätten wir gut und gerne noch einen Tag verweilen können. Aber es wartete auf uns ja noch eine lange Heimreise, die wir alsbald antraten. Motiviert wieder in den Autobus zu steigen waren wir durch die Aussicht eines letzten kulinarischen Höhepunktes. In Traboch wurden wir vom Ehepaar Petutschnig in deren Restaurant wirklich mit ausgezeichneten Speisen verwöhnt, auch das nette Ambiente im sehr schönen Gastraum wird uns in guter Erinnerung bleiben.
Bald wieder zuhause gelandet, war man sich schnell einig: Der „Ausflug“ unserer 2-beinigen Bienen mit Drohnenanhang war absolut wieder die sprichwörtliche Reise wert und kann als gelungen bezeichnet werden.
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